#10 Erinnerungen der Vargas-Lektorin und exklusive Lesung
04-05-2007 by earpaper.de
Als die junge Fred Vargas, sie ist 28 Jahre alt, für einen ersten kleinen Roman den Preis des Krimifilmfestivals von Cognac erhält, wird sie von Léo Malet auf die Bühne gebeten und soll etwas sagen. Vor Verlegenheit wie gelähmt, fällt ihr nichts ein. Da sieht sie in der ersten Reihe Robert Mitchum sitzen, den großen „Mitch“, ihr Idol, von dem sie sogar die weniger interessanten Filme sammelt. Und spontan sagt sie: „Wenn es genügt, einen Kriminalroman zu schreiben, um Robert Mitchum leibhaftig vor sich zu sehen, also dann werde ich wohl noch ein Dutzend schreiben …“
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